Wochenbettbetreuung durch die Hebamme
Eine freipraktizierende Hebamme betreut, begleitet und berät Mutter, Kind und Familie vom Spital- oder Geburtshausaustritt bis zum 10.Tag nach der Geburt zu Hause. Die Betreuung ist sehr individuell und Väter und Geschwister werden miteinbezogen.
Was wird bei der Mutter gemacht?
- Die Hebamme bietet Beratung und Anleiten beim Stillen
- Hilft bei Stillschwierigkeiten, wunden Brustwarzen, Milchstau
- Kontrolliert die Rückbildung der Gebärmutter, macht ev. eine Rückbildungsbauchmassage
- Kontrolle der Wundheilung (Dammschnitt, Dammriss oder Kaiserschnittnarbe)
- leichte Übungen fürs Frühwochenbett, Beckenbodenwahrnehmungsübungen
- Tipps für beckenbodenschonendes Verhalten im Alltag
- Beurteilung des Allgemeinbefindens
- Begleitung und Beratung bei Unsicherheiten und Stimmungsschwankungen
- Beratung bei Fragen zu: Impfungen, Empfängnisverhütung, Eltern-Kind-Bindung, Ernährung usw.
- Beratung und Begleitung bei Fragen zum Abstillen, zuviel oder zuwenig Milch
- Unterstützung und Anregungen im Umgang mit der neuen Familiensituation
- Je nach Angebot Einsatz von Homöopathie, Massagen, Instruktion Tragetuch usw.
Was wird beim Baby gemacht?
- Beobachtung des Allgemeinzustandes des Neugeborenen (Hautfarbe, Temperatur, Schlaf-Wach-Rhythmus, Saugverhalten, Ausscheidungen)
- Anleitung, Unterstützung und Hilfe bei der Pflege des Babys
- Nabelkontrolle, Pflege, Instruktionen
- Gewichtskontrolle
- Blutentnahmen (Guthrietest, falls nötig ev. Bilirubinkontrolle)
- Hilfe, Informationen, Unterstützung und Tipps, wenn das Baby viel weint
- Tipps rund um Babypflege, Rituale, und viele mehr.
Die Besuche der Hebamme dauern in der Regel etwa 45 Minuten. Möglich sind auch längere Besuche nach Absprache. Zusätzliche Besuche, die nach dem 10. Tag gemacht werden, benötigen eine ärztliche Verordung/Rezept und unterliegen der Franchise.




